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Was es im Inneren der Burg Turku zu sehen gibt

Der mittelalterliche Kern, der Renaissance-Vorbau und die Sture-Kirche – ein Concierge-Guide zu den Höhepunkten eines individuellen Besuchs.

Aktualisiert Juli 2026 · Turku Castle Tickets Concierge-Team

Die Burg Turku wird in eigenem Tempo ohne festgelegte Route erkundet. Daher hilft es, die Höhepunkte im Voraus zu kennen, um einen entspannten zwei- bis dreistündigen Besuch zu planen. Die Anlage gliedert sich natürlich in den älteren mittelalterlichen Kern und den späteren Renaissance-Vorbau, wobei die Dachgeschoss-Ausstellungen und die unterirdischen Gänge das Erlebnis abrunden. Dieser Guide führt Sie durch die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Bereiche.

Wie ist der mittelalterliche Kern zu begehen?

Der Kern ist der älteste Teil der Burg, mit Granitmauern von bis zu fünf Metern Dicke am Sockel und schmalen Steintreppen, die die Stockwerke verbinden. Er ist die strengere, wehrhaftere Hälfte der Burg, für Belagerungen statt für Hofleben gebaut – und seine niedrigen Türen und unebenen Böden sind eine greifbare Erinnerung daran, wie anders mittelalterliche Baumeister Räume dachten.

Nehmen Sie sich im Kern unbedingt Zeit für die Sture-Kirche und die Nonnenkapelle – zwei benachbarte Räume mit einer seltenen Sammlung mittelalterlicher hölzerner Heiligenfiguren aus Kirchen in ganz Finnland, die zu den stimmungsvollsten Räumen der gesamten Burg zählen.

Was umfasst der Renaissance-Zwinger?

Später unter Gustav Wasa und seinen Söhnen im 16. Jahrhundert hinzugefügt, beherbergt der Zwinger den Königssaal, den Königinnensaal und das Königliche Staatszimmer – prächtige, repräsentative Räume, die für das höfische Leben und nicht für die Verteidigung erbaut wurden. Der Stimmungswechsel gegenüber dem Bergfried ist bewusst und sofort spürbar.

Diese Räume vermitteln am deutlichsten, wie sich die Rolle der Burg von der Grenzfestung zur königlichen Residenz wandelte – und sie lohnen sich besonders in Kombination mit einem Rundgang durch den Bergfried, um den Kontrast zu erleben.

Was befindet sich auf dem Dachboden und in den unterirdischen Gängen?

Die Ausstellungsräume im Dachgeschoss zeichnen die Geschichte Turkus und der Burg anhand von Alltagsgegenständen, Handel und Handwerk nach – ein gelungener Gegenpol zu den prunkvollen Sälen darunter. Unter der Erde erinnern die Kerker und Verbindungsgänge des Bergfrieds an die lange Nutzung der Burg als Waffenlager, Kornspeicher und Gefängnis.

Keiner der beiden Bereiche nimmt viel Zeit in Anspruch, doch beide verleihen einem Besuch, der sich sonst vor allem auf die Staatsräume und die mittelalterliche Architektur konzentriert, zusätzliche Tiefe.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das absolute Highlight der Burg Turku?

Die Sture-Kirche und die Nonnenkapelle im mittelalterlichen Bergfried – eine seltene Sammlung mittelalterlicher hölzerner Heiligenfiguren in einem der stimmungsvollsten Räume der Burg – sowie die prächtigen Renaissance-Säle des Königs und der Königin im Zwinger.

Worin unterscheiden sich Bergfried und Zwinger?

Der Bergfried ist der ältere, wehrhafte mittelalterliche Kern mit dicken Granitmauern und engen Treppen; der Zwinger wurde im 16. Jahrhundert zu einer Renaissance-Residenz mit prunkvollen Sälen umgebaut. Der Gang zwischen beiden zeigt den Wandel der Burg von der Festung zum Königshof.

Gibt es Verliese auf der Burg Turku?

Ja – der Bergfried umfasst Kerker und unterirdische Gänge aus Jahrhunderten, in denen die Burg neben ihrer Rolle als Festung und Residenz auch als Waffenlager, Kornspeicher und Gefängnis diente.